Skip to content. | Skip to navigation

Lufthansa-Boss Carsten Spohr lässt die AUA zittern

 

Das Geburtstagsfest wird durch Lufthansa-Vorstoß getrübt

 

Tage im medialen Rampenlicht für die Austrian Airlines. Die Lufthansa-Tochter feiert ihr 60-jähriges Bestehen. Am 31. März 1958 wurde die Fluggesellschaft gegründet, am 15. Mai wurde gefeiert. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Austrian Airlines feiert 2018 noch ein weiteres Jubiläum, und zwar jenes, zehn Jahre Teil der Lufthansa Gruppe zu sein. Im Dezember 2008 gab die ÖIAG als damaliger Eigentümervertreter grünes Licht zum Verkauf der Austrian Airlines an den größten europäischen Luftfahrtkonzern.

 

Wolken am Horizont

Kurz nach der Ankündigung, dass die AUA wieder nach Tokio fliegt, machte sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr laut Gedanken darüber, die Größe der Langstreckenflotte der österreichischen Airline drastisch zu reduzieren. „Wir entscheiden dann über die Zukunft der Langstreckenflotte der AUA, wenn wir sicher sind, dass sich die AUA eine solche Investition leisten kann“, sagte Spohr.

Von der Profitabilität hänge ab, ob die AUA in Zukunft statt der aktuell 12 Langstreckenjets nur noch fünf oder gar 20 Flugzeuge betreibe. Die AUA müsse die operative Gewinnspanne steigern, um so wie Zürich und München vom Wachstum der Lufthansa-Gruppe profitieren zu können, so der Konzernchef.

Bildcredit: Lufthansa