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EU demonstriert Skepsis zur Niki-Übernahme durch Lufthansa. Lauda noch immer interessiert.

 

Womöglich öffnet sich für Niki Lauda noch ein Hintertürl. Falls die von der EU demonstrierte Skepsis zur Übernahme der Air Berlin-Tochter Niki durch die Lufthansa nicht eine Alibi-Handlung ist. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager fordert jedenfalls vom LH-Management gute Argumente, warum sie den Deal, der die Marktmacht des Kranichs massiv erhöhen würde, genehmigen soll.

Falls nun die EU-Kommission eine vertiefte Prüfung der Übernahme plant, will Lufthansa dem Vernehmen nach die Zahlungen für Niki einstellen. Eine vertiefte Prüfung dauert 90 Werktage. In dieser Zeit ist Niki wohl ebenso pleite wie seine Mutter Air Berlin. Das könnte andere Anbieter ins Spiel bringen. So eben auch Niki Lauda, der zusammen mit Thomas Cook und Condor ursprünglich mitgeboten, aber gegen Lufthansa den Kürzeren gezogen hatte.

Zur Gratiszeitung Heute sagte Lauda, er werde sein Angebot für Niki nicht aufrechterhalten - aber das Interesse sei nach wie vor da.

 

Bildcredit: Archiv