Skip to content. | Skip to navigation

 

Piloten sind wieder gefragte Ware

 

Lange Jahre war Berufspilot ein Traumjob. Dann kamen die Billigflieger mit Dumping-Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen. Nun sind Piloten durch den Boom im Flugverkehr wieder stark nachgefragt. So hat etwa die Airline Emirates einen neuen Aufruf für erfahrene Piloten in Frankfurt und Hamburg gestartet. Dazu finden in den kommenden Wochen mehrere Jobmessen statt.

Bei den hochdotierten, steuerfreien Verträge der Premium-Airlines aus Nahost sind schon zahlreiche europäische Piloten schwach geworden – zumal die hiesigen Fluggesellschaften in den letzten zwei Jahrzehnten unter Kostendruck kaum mit den Angeboten der Scheichs mithalten konnten.

 

Die Hölle ist zugefroren

Doch auch in unseren Breiten bessert sich die Lage langsam. Billigflieger Ryanair etwa, geriet dermaßen unter Druck, dass der streitbare Firmenchef Michael O’Leary sich sogar zu Verhandlungen mit Gewerkschaften bereit erklärte. Vor einigen Jahren behauptete er noch, die Hölle würde zufrieren bevor das passiere.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Piloten haben die Ryanair-Piloten nun Aufwind. Sie haben sich europaweit zusammengeschlossen um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter zu fordern. Über hundert Millionen Euro an Mehrkosten hat die irische Airline schon für entsprechende Gehaltsverbesserungen veranschlagt. So sollen Streiks und Flugausfälle wie im letzten Herbst verhindert werden.

Bildcredit: Emirates