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Michael O’Leary gibt sich gewohnt kantig

 

Ryanair: Mit Rekordgewinn durch turbulente Zeiten.

 

Trotz Streikdrohungen des Personals und annullierter Flüge konnte der irische Billigflieger Ryanair im dritten Quartal 2017/18 seinen Gewinn steigern. Der fiel mit 106 Millionen Euro um 12 Prozent höher aus als noch im Vorjahr. Der Umsatz wuchs um vier Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der Gewinnzuwachs kam durch steigende Passagierzahlen (um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr) bei gleichzeitig sinkender Abgabenquote zustande.

Bis Ende März läuft das aktuelle Geschäftsjahr. Bis dahin erwartet sich Airline-Chef Michael O’Leary eine Gesamtpassagierzahl von 130 Millionen Menschen. Das wäre ein Rekord und würde einen Überschuss von 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro bringen.

Intern rumort es indessen weiter: Zu Ostern soll gestreikt werden, O’Leary will den „lächerlichen Forderungen“ der Piloten nicht nachgeben. Wenn es dann wieder zu so weitreichenden Flugannullierungen kommt wie im Herbst und sich der Arbeitskampf des Personals nachhaltig auf die Performance der Airline auswirkt, könnte es aber schon bald vorbei sein mit den Rekordgewinnen.

Bildcredit: Ryanair