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Lufthansa gilt als Favorit im Rennen um die italienische Airline.

 

Einzig ein staatlicher Überbrückungskredit in der Höhe von 900 Millionen Euro hält den italienischen Carrier Alitalia seit dem Insolvenzantrag im Frühjahr letzten Jahres noch in der Luft. Trotz monatelangem Hin und Her hat bis jetzt kein Käufer den Zuschlag für die marode Fluglinie bekommen – und das obwohl es an Bietern nicht mangelt.

Neben Easyjet und der Lufthansa, die sich auch Air Berlin unter einander aufteilten, bietet auch der US-amerikanische Hedgefonds Cerberus um die Alitalia mit. Gerüchten zufolge überlegt die Regierung eine andere Lösung. So könnte die staatliche Förderbank CDP in neue Gesellschaft unter Lufthansa-Führung einsteigen, berichtet die italienische Tageszeitung „La Repubblica“.

Die Lufthansa hat laut Medienberichten die besten Karten, zumal nach dem Platzen der Niki-Übernahme noch Investitionskapital vorhanden ist. Die deutsche Fluglinie biete rund 300 Millionen Euro und wolle die Fluggesellschaft neu strukturieren, heißt es. Unter anderem wolle man rund 2.000 Stellen streichen (das wäre in etwa ein Viertel des fliegenden Personals). In Rom hofft man hingegen auf 500 Millionen und nur mäßige Personaleinsparungen. Auch deshalb möchte man wohl Einfluss auf die Fluggesellschaft behalten.

Bildcredit: Pixabay