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Wegen anhaltender Streiks tritt Jean-Marc Janaillac zurück

 

Krisenstimmung bei Air France-KLM. Die französisch-niederländische Fluggesellschaft hat derzeit mit einer Streikwelle im Mutterland Frankreich zu kämpfen. Die zieht nun personelle Konsequenzen nach sich. Airline-Chef Jean-Marc Janaillac gab seinen Rücktritt bekannt.

Janaillacs Ende bei Air France ist eine direkte Folge der Lohnverhandlungen. Der Rücktritt wurde bekanntgegeben, nachdem das Personal ein Kompromissangebot von Janaillac für eine Lohnerhöhung abgelehnt hatten: „Janaillac zieht die persönlichen Konsequenzen aus diesem Votum und beruft die Verwaltungsräte von Air France-KLM sowie Air France für den 9. Mai ein, denen er seinen Rücktritt mitteilen wird“, teilte die Airline am Freitag mit. 

Der 65-Jährige war seit Juli 2016 Chef der Fluggesellschaft. Als Spezialist für Verhandlungen mit dem Personal, war ihm zugetraut worden, die Arbeitskämpfe zu beenden und die Airline in ruhigere Fahrwasser zu steuern. Das ist ihm nicht gelungen. Seit Ende Februar zählte Air France bereits 13 Streiktage, an denen zahlreiche Flüge gestrichen werden mussten. Die Folge waren rote Zahlen. Im ersten Quartal flog Air France-KLM 270 Millionen Euro Verlust ein. Und das obwohl die niederländische KLM im Aufwärtstrend liegt.

Bildcredit: Air France-KLM