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Mindestens sechs Bieter, darunter Niki Lauda, sind im Rennen. 

 

Am Freitag ist die Frist abgelaufen, innerhalb derer eine Angebot für die Übernahme der insolventen Air Berlin möglich war, abgelaufen. Damit dürfte die chinesische Betreibergesellschaft des Flughafens Parchim in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Rennen sein: Sie hatte ersucht, das Angebot später einreichen zu dürfen.

Ab 21. September befasst sich der Gläubiger-Ausschuss mit den Angeboten. Am 25. September soll die Entscheidung bekanntgegeben werden.

Nach Informationen deutscher Medien sind mindestens sechs Bieter für Teile der Airline im Spiel: Die Lufthansa und Niki Lauda haben bereits bestätigt, dass sie dazugehören. Von beiden weiß man keine definitiven Angaben über die Höhe ihres Angebots – Lauda aber hatte unlängst von 100 Millionen Euro gesprochen, die er zusammen mit Thomas Cook und dessen Tochter Condor hinlegen würde. Ebenfalls 100 Millionen will der Unternehmer Utz Claassen zusammen mit weiteren Investoren bieten, und dazu bis zu 600 Millionen Euro in den Airline stecken. Der Nürnberger Unternehmer Rudolf Wöhrl will bereits vor einer Woche 500 Euro offeriert haben. Das Logistikunternehmen Luftfracht schließlich interessiert sich vor allem für die AB-Frachttochter Leisure Cargo, die Frachtraum anderer Linien vermarktet. Überdies will Luftfracht Regionalflugzeuge und dieTechnik übernehmen. 

Bildcredit: Air Berlin