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Will vorläufig nur Kalifornien befahren.

 

Flixbus begnügt sich nicht mehr mit dem mitteleuropäischen Markt, den das Busunternehmen binnen weniger Jahre aufgemischt hat. Wie Gründer André Schwämmlein der „Welt" mitteilte, plant Flixbus den Markteintritt in den USA. Dort wird sich der grüne Bus mit dem Platz-Hirschen und Quasi-Monopolisten Greyhound, der 3800 Destinationen in Nordamerika bedient, messen müssen. 

Flixbus hat für das transatlantische Abenteuer ein halbes bis ganzes Jahr Vorbereitungszeit veranschlagt. Vorderhand wird das Unternehmen nur Kalifornien befahren. In L.A. hat denn auch schon ein Team von zehn Mitarbeitern ein Büro bezogen. Sie sollen das Kundenverhalten studieren, Netzpläne erarbeiten und mit potentiellen Partnern, sprich: Busunternehmern, Verhandlungen aufnehmen. Flixbus will, wie Schwämmlein betont, auf jeden Fall in den USA unter eigenem Namen aufzutreten.

Dass der Bus in den Staaten der Bus für die meisten Reisenden nicht wirklich die attraktivste Option darstellt, ist dem Manager klar. „Aber es ist uns auch in Europa gelungen, Kunden zu gewinnen, die früher nie Bus gefahren wären“, so Schwämmlein zur „Welt".

In Deutschland, Österreich und der Schweiz will Flixbus sein Angebot ebenfalls ausbauen. Dort werden im kommenden Jahr rund 140 neue Haltestellen an das Streckennetz annektiert. Das betrifft auch Städte wie Wien, soll aber besonders für mangelhaft versorgte ländliche Regionen gelten. 

Bildcredit: Archiv