FEINJUSTIERUNG DER BILDER ERFOLGT IN TYPO 3.
Der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrats beschäftigt sich am 30. Jänner erneut mit dem Budget des ORF, also dem Finanzplan 2008 sowie der Finanzvorschau bis 2010. In seiner letzten Sitzung hatte der Ausschuss die Finanzvorschau des öffentlich-rechtlichen Senders abgelehnt, dieser Beschluss hat aber lediglich empfehlenden Charakter. Eine bindende Entscheidung über den Finanzplan trifft der ORF-Stiftungsrat bei seiner Sitzung am 2. Februar.
Der aktuelle, fünfte, Finanzplan sowie die Finanzvorschau, über die das Gremium abzustimmen hat, wurden dieser Tage an die Räte versandt. Die Vorschau bis 2010 unterscheidet sich kaum von jener Version, die den Räten im Dezember vorgelegt wurde. Ohne Maßnahmen würde die Ergebnislücke des ORF-Konzerns bis 2010 auf minus 127 Millionen Euro anwachsen, der ORF allein würde ein EGT von minus 138,8 Millionen Euro schreiben, rechnet die Geschäftsführung vor. Bereits im laufenden Jahr würde das Minus ohne Konzernausgleich mehr als 50 Millionen Euro betragen (minus 36,5 Konzernergebnis).

Die Rückgänge werden vor allem mit den beinahe stagnierenden Erlösen bei den Teilnehmerentgelten, rückläufigen Werbeerlösen (rund minus 50 Millionen Euro bis 2010) und den überproportional steigenden Kosten, insbesondere im Rechtebereich, erklärt. Mit Maßnahmen, also etwa Gebührenerhöhung sowie Sparkurs beim Personal und Infrastruktur, liegt das Minus im laufenden Jahr für den Sender bei 41,8 Millionen und nach Konzernausgleich bei minus 27,9 Millionen. Für das Jahr 2009 rechnet der ORF für den Sender mit einem Minus von 11,3 Millionen, das Konzernergebnis wäre mit 0,2 ausgeglichen.im Jahr 2010 wäre eine schwarze Null vorgesehen.