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Da waren´s nur noch drei

 

Insgesamt drei von ursprünglich etwa zehn Angeboten liegen für die schwer angeschlagene Alitalia noch vor. Diese werden laut Sonderverwalter des insolventen Unternehmens in den kommenden Tagen geprüft, teilte die Fluglinie vergangene Woche mit.

Die deutsche Lufthansa sei laut Unternehmenssprechern prinzipiell an der italienischen Fluglinie interessiert. Auch ein Dokument liegt bereits vor, allerdings ist man seitens Lufthansa nicht an der Alitalia in derzeitigen Form interessiert und wünsche neue Strukturen. Auch Billigflieger Easyjet hatte erklärt, man habe eine "überarbeitete Interessenbekundung" als Teil eines Konsortiums vorgelegt.

 

Insolvenz vor einem Jahr

Bereits seit einem Jahr insolvent, fliegt Alitalia derzeit mit einem Brückenkredit des italienischen Staates. In Ermangelung einer aktuellen italienischen Regierung ist davon auszugehen, dass sich die weiteren Verhandlungen schwierig gestalten.

Einige Neuigkeiten gibt es aber doch. Medienberichten zufolge nahm die deutsche Lufthansa von ihren ursprünglichen Forderungen bezüglich Personalabbau etwas Abstand. War vor kurzem noch von 6.000 Kündigungen die Rede, fordert der Konzern nun den Abbau von "nur" 4.000 Stellen für eine erfolgreiche Übernahme. Ob das für Entspannung bei den verbleibenden Mitarbeitern sorgt, sei dahingestellt.

Bildcredit: Alitalia